Für heute steht ein großer Reisetag an, 3 Transfers um genau zu sein:
– raus ausm Dschungel
– raus aus da Pampa
– ab nach Sukhotai
Transfer 1: DschungelCamp – Umphang
Super, die Nacht im Zelt ging doch recht gut vorüber – zumindest ohne Moskitostiche….was das positivste war. Auf groß Reinemachen wurde verzichtet, denn die Sanitären Anlagen sahen schlimmer aus als in Chinesischen Hochsicherheits-Massenknasts und ganz nebenbei…alles war nass und „gutriechend“. Zähneputzen musste reichen.

Frühstück gab’s wieder im Bretterverschlag – ala Ferienlager wurde aufgetischt (Toast, Marmelade, Pulvercafe). Bei allen war noch eine gewisse Morgenmüdigkeit auszumachen.

Kurz mussten wir herwarten bis dann unser Pickup eintraf. Wir saßen wieder hinten auf der Ladefläche – Gottseidank kein Regen.
Die Fahrt ging quer durch den Dschungel, teils auf preparierten Betonstraßen, teils auf nassen Schotterpisten und teilweise blockierten umgefallene Bäume die Straße.
Bei mehreren Anstiegen kam der, vollbeladene, Allrad an seine Grenzen…durchdrehende Reifen…bis kurz vorm Steckenbleiben!!!
Mit der Machete hat der Thaiboy dann die blockierenden Äste vom Truck entfernt – ein Ast hatte uns dermaßen blockiert dass der Truck feststeckte.

Im UmphangHouse angekommen wechselten wir, nach einer kalten Dusche, auf die letzten verbliebenen sauberen Klammotten!
Zum Essen gab’s Nudeln (ohne Fleischeinlage – eh klar, die kochten die ganze Woche dort nur für 7 Mädels die leicht zu ernähren waren)…3 Teller reichten dann auch.
Schließlich erhielten wir die Info, dass uns ein LocalTaxi um 11:30 holen würde…Juhu, nochmal retour auf der Straßenachterbahn 😉
P.S. Vrouns Handy, meldete SOS…Wassereintritt an der Ladebuchse = AlarmstufeRot und großes Entsetzen (Handy = Heiligtum, neben Schuhen), ..
hätte sich eine Schlange irgendwo Blicken lassen wär just jetzt egal gewesen…
Transfer2: Umphang – MaeSot
Wir wussten was kommen wird, entsprechend groß war die Vorfreude. ….wir wurden auch nicht enttäuscht.
Nachdem der Fahrer es anfangs langsam angehen ließ, lief er langsam zu Raceform auf. Die Kurven wurden meist in der Ideallinie genommen – zickzack übern weiße(gelben) Strich – um die letzten Hundertstel rauszuholen.
Als es dann noch ordentlich zu Schütten begann (nur die letzten 120km) wurde es auch richtig ungemütlich hinten…überall die Gischt der nassen Fahrbahn.
Was uns wärmte waren die tiefschwarzen Abgaswolken unseres Songthaews sowie die Abwärme die vom Boden aufstieg…
Vroun warf sich ihr Regencape über – ich hab sowas ned, warum auch????
Ergebnis…Vroni Trocken / Flo nass
Bei der Ankunft in MaeSot war keine Zeit zum Klamottenwechsel, der Bus nach Sukhotai ging um 5 – wir trafen um 5 ein.







Transfer 3: MaeSot – Sukhotai
Nur noch kurz die Tickets gekauft und rein in den Bus – Glück gehabt, Luxusliner mit Bedienung!
Ganz vorne oben im Doppeldecker waren unsere Plätze. Unsere Nachbarin, eine Chinesen, durfte sich freuen – mittlerweile stanken wir ganz ordentlich…vermutlich wie eine Büffelherde.
Schien der Chinesin nichts auszumachen, in ordentlichem Englisch fragte sie munter drauf los…denke sie bemerkte nicht dass ich grad keinen Bock mehr auf Konversation hatte – Hunger und Nässe bereiten keinen Frohsinn 😉
Irgendwann, als wir demonstrativ die Augen schlossen war’s dann auch ihr klar!
Während der Fahrt wurden nasse Klamotten gegen feuchte getauscht – als wir dann vom Kellner noch Decken bekamen war wieder alles gut. Bis Sukhotai (3 Stunden) hatten wir uns wieder aufwärmen können.


In Sukhotai gings dann direkt mim Tuktuk in die Unterkunft. Unser ausgewähltes Guesthouse – BlueHouse – war voll, so folgten wir der Empfehlung des Fahrers…4TGuestHouse. Die Alternative war ganz ordentlich, sauber…preiswert…Klo zum Sitzen – was will Mann mehr 😉
Absolutunübertrefflichundgenial – Wäscheservice war vorhanden!!!!!!
So wie wir waren, weils wurscht war, gings in die Stadt um einen Happen zu essen – eigentlich egal, denn ab und an stinkts in den Städten als ob jemand ein Plumpsklo ausgeleert hätte!
Glück khabt, es war Samstag und Samstag ist hier = Nightmarket…aiso gings dahin.
Dort angekommen – so ein Scheiß – mussten wir feststellen dass bereits zusammengeräumt wird(NightMarket…schließt um 20:30???). Naja, dann suchen wir uns eben ein gemütliches Lokal.
Gut gegessen und noch zwei Chang – so nahm der Abend ein schönes Ende!

































Dort noch nicht richtig angekommen, setzten wir uns gleich wieder in einen Minivan der uns an die Grenzstadt Mae Sot brachte. Was für eine Fahrt! Hoch hinauf ging es mit zwei Polizeikontrollen und waghalsigen Überholmanövern. Manchmal hatte man das Gefühl, wir müssen aussteigen und anschieben. Das andere Mal bretterte der Bus nur so in die Kurven, dass man zwangsläufig in die Kurve miteinlenkte.Neben Thai-Schlager sorgte ein Farbwechsellicht und eine am Rückspiegel hängende Stofffledermaus, die sich mächtig in die Kurven legte, für die richtige Stimmung.
Unzählige Kurven später erreichten wir unser Tagesziel, wo wir in einem wunderschönen Guesthouse unterkamen..





















































Wir wollten uns beide danach nochmal ein wenig aufs Ohr hauen. Bei Flo klappt das auch immer. Bauchlage und ein paar Minuten später schläft er tief und fest. Ich war wach. So richtig wach. Nachdem ich den Blog weiter geschrieben, Bilder synchronisiert und mich über die Insel erkundigt habe, war ich immer noch wach. Dann fiel mir was ein, was meine Laune plötzlich steigen ließ. Ich schlüpfte in meinen Bikini, schnappte mir das Handtuch und ging hinunter ans Meer. Das Wasser war herrlich. Überraschend gar nicht kalt, salzig und klar.Darauf bedacht nur mein Gesicht abzutrocknen ging ich zurück ins Zimmer, deckte vorsichtig Flo ab, und legte mich mit all der Nässe auf ihn. Hahahaha. Er war nicht so begeistert wie ich von meines frühmorgentlichen Schabernacks. Hahahaha – jetzt waren wir Beide wach. Aber nur kurz, dann schlief auch ich noch ein paar Stunden. Da die Anlagen einem Europäer gehören gab es zum Frühstück Eier, Toast, Butter und Erdbeermarmelade. Lecker.
Wir beschlossen einige der Strände auf der Insel, welcher gleichzeitig ein Nationalpark ist, zu besuchen und verlebten einen schönen Tag am Meer und haben ca. 15 km zu Fuß an dem Tag zurückgelegt.





Beim letzten Strandaufenthalt – idyllisch, einsam, ruhig – fanden wir noch eine Strandschaukel, superschön!!! Muss auch gleich probiert werden…draufgesessen und direkt versucht in Fotopose zu gehen – plumps!!! Schon lag sie da, wie ein Maikäfer auf dem Rücken, alles voller Sand 🙂

Abends gingen wir wieder zur Banana. Für Flo gab es Curry Red next spicy step und für mich einen Eintopf mit viel Gemüse, Shrimps und kleinen Oktopussen. Dazu Chang Beer. Wir beschlossen auch zukünftig das geschlossene und gekühlte Bier, den Cocktails mit Eis vorzuziehen.Kritische GedankenFür uns ist das Wasser immer greifbar. Wir haben beste Qualität aus den Leitungen und bestimmen automatisch ob es kalt oder warm fließen soll. Wenn man die Situation hier sieht, dann wird einem bewusst, wie selbstverständlich wir doch Wasser ansehen….was wenn nicht mehr auch bei uns!?!?


Später saßen wir am Strand und lauschten thailändischer Musik. Neben uns eine grölende Mädlsgruppe die Wein auf Ex tranken und zum Abschluss des Abends gab es noch eine wunderbare Feuershow.
Später zu Hause wollten wir nur noch die beste Reiseroute und Transportmittel für das nächste Ziel Nationalpark Khao Yai checken. Wir mussten jedoch feststellen, dass es nicht wirklich einfach war dort hin zu gelangen und wir mit mindestens 9 Stunden Transfer über Bangkok rechnen mussten. Auch auf Backpacker-Seiten fanden wir keine besseren Alternativen.Die Seite Rome2Rio können wir nur wärmstens empfehlen. Egal wo auf der Welt. Hier werden alle Optionen inkl. Preise angezeigt, wie du von A nach B kommst.Mitternacht stand unsere weitere Planung fest. Mit dem Big Boat zurück aufs Festland, Minivan nach Rayong. Von dort aus mit dem Bus zum Airport UTP und dann komplett einmal quer übers Land nach Chiang Mai. Planmäßige Ankunft kurz vor Mitternacht. Danach orientieren wir uns die nächsten Tage entlang der Eisenbahnstrecke runter nach Chumphon. So der Plan…wir sind nun im „Backpackerleben+“ und lassen es auf uns zukommen wie’s kommt.



















































