Es regnete. Das erste Mal stärker. Na ja wir sind ja auch im Norden. In Deutschland ist auch immer das Wetter im Norden schlechter. Wir suchten zum Frühstücken die Empfehlung vom DuMont auf. Auf den Weg dorthin querten wir sogleich den schönsten aller Tempelanlagen in Chiang Mai.
Unser erstes Highlight










Magenknurrend und durchnässt gingen wir weiter bis zum Diamond Blue Cafe.
Was für ein tolles Cafe! Wäre es in Regensburg, ich würde mich wohl wöchentlich mit meinen Freunden zum Klatsch-und-Tratsch-Austausch treffen.
Richtig tolle Atmosphäre, umfangreiche Speisekarte und leckere Smoothies.




Das letztere mag sein, stellte sich aber für Flo als 2. Highlight heraus. Nachdem Kaffee, Müsli und Kartoffeln mit Ei auf den Tisch standen, fehlte der Smoothie noch. „Den haben sie wohl vergessen.“ Es gilt im allgemeinen schon unhöflich nachzufragen, weil die Thais ihr Gesicht verlieren könnten. Noch unhöflicher wäre es aber dann das georderte nicht zu verspeisen. So saß ich dann vor meinen grünen, supergesunden Papaya Smoothie. Der leider alles andere als lecker war. Er erinnerte mich an eine Medizin von früher. Übel!


Flo half das Elend zu beenden.
Bei einer Kochschule buchten wir für den nächsten Tag einen Tageskurs Thai-Küche, bevor es weiter ins Zentrum ging. Umsäumt von der noch gut erhaltenen Stadtmauer. Eine Tour von Tempel zu Tempel gestaltete unser Tagesprogramm. Irgendwann konnten wir keinen Tempel mehr sehen.
Als nächstes zu den Märkten, die man unbedingt gesehen haben muss.
So dachten wir zumindest, die ersten beiden Märkte boten ausschließlich Fertigprodukte und getrockneten Fisch, usw an. Nicht schön anzuschauen und noch schlechter zu riechen, was sich direkt bei Vroun bemerkbar machte…Hand vor den Mund und das Erbrechen noch zurückhaltend stürmte sie hinaus…the same procedure as every day 😉
Wie dem auch sei, suchten wir noch den Nightmarket von Chiang Mai auf – bestückt mit ordentlich Foodständen fanden wir etwas zu essen, alles in allem war dieser Markt sehenswert.
Was tun mit dem abgebrochenen Abend – quer durch die Stadt zurück! Bei einer netten Location machten wir Station auf einen Absacker – Chang Biere in 0,6er Flaschen…schon eher die gewohnten Dimensionen.
Kurz vor unserer Unterkunft querten wir nochmals ein paar Foodstände am Straßenrand – Highlight war ein „Crepesmacher“…Banenen-Nutella-Füllung…leider gab’s nur eine Portion(…das Zeig konnte man Essen bis einem schlecht wird…)!