Diesen Tag hatten wir als Transfertag geplant und auch so verlebt.
Mit dem Big Boat ging es viel günstiger als mit dem Speedboad zum Festland zurück.

Dort angekommen hat es ein wenig gedauert bis wir den richtigen Bus oder Minivan zum Flughafen bzw. Rayong Busterminal gefunden hatten.
Leider war der, wie in einer Disco ausgestattete Bus, nicht unserer.

Anmerkung: Auch diese Bootsfahrt ist nicht spurlos an Vroun vorbeigegangen, die Toilette am Fährhafen gab ihr dann noch den Rest. Mit ner Cola und einigen Minuten zum Durchschnaufen ging es dann wieder besser.
Im, wie immer, klimatisierten Minivan gab es lautstarke Thai-Pop Musik und auf den Bildschirm vorne wurde das ganze noch mit Musikvideos visualisiert.

Zwischenstation: Im Rayong Busterminal haben wir uns dann einen kleinen Snack am Straßenrand gekauft. Es schmeckte so herrlich, dass wir ein zweites Mal zugriffen. Es waren so Art süße Reisbällchen mit Kokosnussmilch und Mais.

Am Flughafen angekommen, kauften wir uns unser Ticket nach Chiang Mai.
Wir hatten noch viel Zeit bis unser Flieger geht und konnten so die nächsten Tage grob planen und uns mit der Stadt Chiang Mai und den Norden Thailands vertraut machen.
Da wir das erste Mal Backpacken, wollten wir auch versuchen, im Low Budget zu reisen. Das gelingt uns mal mehr, mal weniger. Der Übereifer kam mit Flo und meinte, wir könnten die restliche Nacht am Ziel-Flughafen verbringen, weil sich eine Unterkunft nicht mehr lohnen würde. Da pfeif ich auf Low Budget. Ein vernünftiges Bett und Bad muss her. Darüber konnten wir uns dann eine geraume Zeit austauschen und die Zeit verging viel schneller als gedacht.
Flo hatte dann doch von seiner Schnapsidee ein Einsehen. Nicht zuletzt, weil meine Mimik nichts anderes zuließ.

Eine Herausforderung stellte die Gewichtsbeschränkung von 7kg für den Rucksack da. Mit mehreren Schichten, inkl. 2 Paar Socken, saßen wir schließlich am Abfluggate.

Wir waren Beide so froh, so viel wie möglich anzuhaben. Es war nämlich übelst kalt. Denke wie unser Kühlschrank. Ab da an hatte ich erbarmen mit meinen Eisbär, der täglich im Kühlschrank zubringt.
Für die, die es nicht wissen: Man findet einen kleinen Stoff- Coca Cola Eisbär bei uns im Kühlschrank.
Jetzt gings endlich los, kurzer Flug übers Land und schon waren wir da. Mit dem Taxi zum Hostel, welches trotz 24 Stunden Schalter geschlossen hatte. Glück im Unglück! Im gegenüberliegenden Gästehaus brannte noch Licht und so haben wir für noch weniger Bath ein richtig tolles Zimmer bekommen.
Da wir seit den Bällchen nichts mehr zu Essen hatten, trieb es uns noch raus auf die Straßen. Es gab überall Stände (24 Uhr) wo wir uns noch ein paar Spieße grillen ließen. Im Supermarkt holten wir uns dann noch unsere Wasserration und dicke gebrannte Bohnen, Koala Bären und Mentos.
Zurück im Zimmer entdeckten wir im Kühlschrank Wasser in Glasflaschen. Ohhhh, das ist wie Champagner, wenn man schon so lange kein Wasser aus Glas bekommen hat.
Wir genossen unser recht ungesundes aber leckeres Essen und gingen

