Tag 4 – Füße hoch (Arsch in Sand)

Wir haben uns den Wecker auf 5:30 Uhr morgens gestellt um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Mit Meeresrauschen und direkte Sicht wachten wir auf. Leider war es bewölkt, ach ja und unsere Unterkunft lag im Norden… von wegen Sunrise. Na gut. Es war trotzdem schön.Wir wollten uns beide danach nochmal ein wenig aufs Ohr hauen. Bei Flo klappt das auch immer. Bauchlage und ein paar Minuten später schläft er tief und fest. Ich war wach. So richtig wach. Nachdem ich den Blog weiter geschrieben, Bilder synchronisiert und mich über die Insel erkundigt habe, war ich immer noch wach. Dann fiel mir was ein, was meine Laune plötzlich steigen ließ. Ich schlüpfte in meinen Bikini, schnappte mir das Handtuch und ging hinunter ans Meer. Das Wasser war herrlich. Überraschend gar nicht kalt, salzig und klar.Darauf bedacht nur mein Gesicht abzutrocknen ging ich zurück ins Zimmer, deckte vorsichtig Flo ab, und legte mich mit all der Nässe auf ihn. Hahahaha. Er war nicht so begeistert wie ich von meines frühmorgentlichen Schabernacks. Hahahaha – jetzt waren wir Beide wach. Aber nur kurz, dann schlief auch ich noch ein paar Stunden. Da die Anlagen einem Europäer gehören gab es zum Frühstück Eier, Toast, Butter und Erdbeermarmelade. Lecker.Wir beschlossen einige der Strände auf der Insel, welcher gleichzeitig ein Nationalpark ist, zu besuchen und verlebten einen schönen Tag am Meer und haben ca. 15 km zu Fuß an dem Tag zurückgelegt.Beim letzten Strandaufenthalt – idyllisch, einsam, ruhig – fanden wir noch eine Strandschaukel, superschön!!! Muss auch gleich probiert werden…draufgesessen und direkt versucht in Fotopose zu gehen – plumps!!! Schon lag sie da, wie ein Maikäfer auf dem Rücken, alles voller Sand 🙂Abends gingen wir wieder zur Banana. Für Flo gab es Curry Red next spicy step und für mich einen Eintopf mit viel Gemüse, Shrimps und kleinen Oktopussen. Dazu Chang Beer. Wir beschlossen auch zukünftig das geschlossene und gekühlte Bier, den Cocktails mit Eis vorzuziehen.Kritische GedankenFür uns ist das Wasser immer greifbar. Wir haben beste Qualität aus den Leitungen und bestimmen automatisch ob es kalt oder warm fließen soll. Wenn man die Situation hier sieht, dann wird einem bewusst, wie selbstverständlich wir doch Wasser ansehen….was wenn nicht mehr auch bei uns!?!?Später saßen wir am Strand und lauschten thailändischer Musik. Neben uns eine grölende Mädlsgruppe die Wein auf Ex tranken und zum Abschluss des Abends gab es noch eine wunderbare Feuershow.Später zu Hause wollten wir nur noch die beste Reiseroute und Transportmittel für das nächste Ziel Nationalpark Khao Yai checken. Wir mussten jedoch feststellen, dass es nicht wirklich einfach war dort hin zu gelangen und wir mit mindestens 9 Stunden Transfer über Bangkok rechnen mussten. Auch auf Backpacker-Seiten fanden wir keine besseren Alternativen.Die Seite Rome2Rio können wir nur wärmstens empfehlen. Egal wo auf der Welt. Hier werden alle Optionen inkl. Preise angezeigt, wie du von A nach B kommst.Mitternacht stand unsere weitere Planung fest. Mit dem Big Boat zurück aufs Festland, Minivan nach Rayong. Von dort aus mit dem Bus zum Airport UTP und dann komplett einmal quer übers Land nach Chiang Mai. Planmäßige Ankunft kurz vor Mitternacht. Danach orientieren wir uns die nächsten Tage entlang der Eisenbahnstrecke runter nach Chumphon. So der Plan…wir sind nun im „Backpackerleben+“ und lassen es auf uns zukommen wie’s kommt.

– Vroun & Flo –

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