Nachdem Powernapping am Pool und eines kleinen Kultivierungsprogramms in Form von Deo, Lippenstift und frischen Socken ging es raus in die große Stadt. Als erstes wollten wir uns eine SIM-Karte für Thailand besorgen. Da ist mir eingefallen, dass ich beim Hinweg in der S-Bahn ein Einkaufszentrum gesehen habe. Es stellte sich heraus, dass es beinahe an jeder Ecke in dem Vietel ein Einkaufszentrum gab. Aber nur eines führte Prada, Gucci, Toms (schwedische Schuhmarke – sehr zu empfehlen) und nebenbei noch Zara. Nach dieser Besorgung liefen wir Richtung Lumphini-Park. Am Park angelangt liefen wir längs nebenher. Wir konnten in den Park zwar hineinsehen, aber nicht hineingehen. Wo sie in anderen Dingen, wie z.B. Plastiktüten wüsten, sparen die Thais definitv an Eingängen. Ewig lange Zäune und nur an jedem Eck ist ein Tor zum Park.

Endlich angekommen rasteten wir ersteinmal von der Hitze, dem Lärm und den Abgasen des Verkehrs. Die schweren Augenlider machten sich bemerkbar. Etwas hat uns dann aus unserer Müdigkeit zurück geholt. Ein Waran stieg am gegenüberliegenden Ufer empor und wir bestaunten diese Echse noch etwas.

Unser nächstes Ziel, ein Tipp den wir noch am selben Morgen von einem Freund bekommen haben: Naha Nakhon Tower

Wir querten einmal dazu den Park, ließen muskelwütige Freiluft-McFits Junkies und eine Statue von Rama VI hinter uns.


Die Statue sollte uns als Anhaltspunkt dienen, damit wir den richtigen Ausgang nehmen. Leider war es nicht die richtige Statue. Wodurch sich der Weg zum Ziel etwas in die Länge zog. Auf den Weg dorthin hielten wir an, um etwas zu Essen. Mensch war das gut und so gemütlich.


Gestärkt setzten wir unseren Weg fort. Angekommen am Tower sind wir mit dem Aufzug, der alleine schon ein Schauspiel ist, in den 74 Stock hoch. Hier hatten wir einen atemberaubenden Ausblick über komplett Bangkok und konnten das erste Mal die Größe dieser Stadt erfassen.








Da wir Beide sehr müde waren, was man auf jedem Foto erkennen kann, schlugen wir anschließend den Weg Richtung Hotel ein. Um ca. 18:00 Uhr lagen wir das erste Mal, seit 31 Stunden auf den Füßen, im Bett…
-Vroun–










Angekommen am Airport bin ich gleich mit Flo’s Boardingcard durch den Sicherheitsbereich gestürmt. Dies entpuppte sich als erste Herausforderung für Flo. 😄
Ein letzter Kaffee für mich und ein letztes Weißwurst-Frühstück für Flo. Getreu dem Grundsatz Wer weiß, wann wir wieder was Vernünftiges bekommen? Letzter Check vom Flugpersonal, ob mein Rucksack wirklich noch als Handgepäck zählt. „Hallooo, ich habe nur zwei Paar Schuhe dabei und eins davon schon an“ 🧐 Alle Zentimeter wurden ausgenutzt und ich durfte mit. Puh. Die Maschine hatte Außenposition und das erste Highlight, nein eigentlich zwei ließen nicht lange auf sich warten. Da der Bus noch nicht da war, mussten wir im Treppenhaus warten und generell sind die Türen nach draußen verschlossen. Flo rüttelte an der Tür. Der Typ nebenan schmunzelte schon und ich konnte mir ein Lachen auch nicht verkneifen. Flo: „Das ist ja wie im Altenheim, da bekommen die Menschen auch die Türe aufgesperrt und dürfen dann erst durch.“ Anschließend mussten wir einige Minuten mit dem Bus zum Rollfeld fahren. Eigentlich bin ich die Ungeduldige von uns Beiden, aber…Flo: „Wo fahren wir hin? Mitm Bus etwa nach Thailand?“