Tag 31 – ab in den Zoo

Heute fuhren wir in den Zoo. Er soll einer der Schönsten weltweit sein. Da wir Beide lange keinen Zoo mehr besuchten und schon irgendwo Bock drauf hatten gings dahin.

Da die 28 Hektar große Anlage etwas außerhalb lag, hatten wir zuerst eine halbe Stunde mit der MRT zu fahren. An der Endstation gab es tatsächlich einen ganz normalen Supermarkt wo wir uns mit Vitaminen eindeckten. Apfel und Birne für Vroun, Kekse für Flo 🙂 …Logo, Tiger passend zum Zoo!

Wir nahmen anschließend den Shuttlebus der alle 15 Minuten verkehrte. Für große Leute kann das schon ein Problem mit der Bein- und Kopffreiheit werden.

Irgendwann warma doch am Zoo angelangt – kurz zwei Tickets gelöst und dann ging sie los, die Entdeckungsreise.

Was hervorragend ist, viele Gehege sind sehr natürlich gehalten und zeigen die Tiere auf natürliche Art und Weiße….wir lassen hier die Fotos sprechen:

War natürlich nur ein Auszug was alles rumkeucht und fleucht – teilweise kommen die Tiere so nahe dass man diese auch berühren könnte oder man steht selbst im Gehe und die Tiere kreuzen den Weg.

Für Abwechslung und Erholungspausen sorgten zwei Vorführungen – „Geflügel und Kleintiershow“ sowie ein Seelöwe…der Kerl lieferte eine Spitzenshow ab.

Anmerkung Vroun:

Mein Energielevel ließ heute zu Wünschen übrig – hatte die Nacht einfach kein Auge zu bekommen. Daher nutze ich jede Gelegenheit des Rastens. Flo zog mich erbarmungslos in jedes Eck des Zoo’s und ich hielt mehr oder weniger tapfer durch.

Jeder weiß wies im Zoo abläuft, was positiv und was negativ daran ist. Dieser Besuch hat uns Beiden sehr gut gefallen, auch die Zeit ging vorüber wie im Flug …6e wars mit einmal und der Zoo schließt!

Genau…für uns gings wieder zurück, wieder Shuttlebus – auch Frauen habens manchmal eng…

Wir machten nur einen kurzen Kultivierungsstop – sofern das noch geht wenn man 5 Wochen die selben 3 T-Shirts/Hosen trägt, wechselt, wäscht, trägt…usw – und suchten ein Restaurant im AraberViertl.

Kaum angkommen dort gings auch schon los, ein Arab nach dem anderen der dich in sein Restaurant quatschen will, teilweise mit Rabattangeboten…lustig und nervraubend zugleich.

Jedenfalls haben wir ein einladendes Restaurant gefunden, mit Blick auf die Moschee(Masjed Sultan)…wo auch dann bald der Muezzin grüßte…

Fleisch und Reis bzw Veggipfanne mit Reis gabs – handwerklich gut aber nicht weltbewegend.

Wir holten uns noch ein Bier in der netten Gasse mit Lifemusik und angenehmer Stimmung und ließen einen schönen Tag ruhig ausklingen.

Wir wissen nicht ob mans sagen darf, aber reisen und anschauen macht ganz schön müde;) – Gute Nacht!

Tag 30 – Flowerpower

Googelt man nach Singapur und sieht sich einige Bilder an, kommt als erstes das berühmte Hotel Marina Bay Sands mit dem beeindruckenden Infinity Pool und gleich darauf folgen Bilder über Gardens of the Bay. Es erinnert ein wenig an den Film Avatar.

Der Park stand ganz oben auf meiner Wishlist. Gesagt getan. Am Morgen erzählte ich Flo, was uns das Vergnügen ca. kosten wird. Seine Antwort darauf: „was für Blumen anschauen, müssen wir auch noch zahlen?“ Yip und gar nicht so wenig, denn es gab verschiedene Gewächshäuser. Wir entschieden uns die Fantasy World, das recht neu aufmachte, den Flower Dome und den Cloud Forest anzusehen. Den Skywalk ließen wir noch aus, denn Abends ist dieser mit der Lightshow beeindruckender. Bevor wir uns volle Dröhnung Flowerpower gaben, brauchten wir noch eine Stärkung und sind in die Shopping Mall vom Marina Bay Sands. Zwar kitschig, trotzdem irgendwie lustig- eine Gondel fährt durch einen Teil der Mall. Bei Starbucks, das einzige Cafè wo man sich wohl was leisten kann, holten wir uns schnell noch einen Happen.

Danach ging es für uns 5 Stunden lang durch die Flora von Gardens of the Bay. Kreative Arrangements, Wasserspiele, ein Aquarium mit den giftigsten Fröschen der Welt und ein 4D Kino erwarteten uns in der Fantasy World. (Anmerkung Mann…eigentlich nur Bleame und Fresch…und noch mehr Bleame!!!)

Danach erwarteten uns, oh Überraschung, noch mehr Blumen, Sträuche und Bäume im Flower Dome. Das Gewächshaus war in Kontinente aufgeteilt. Mit ein wenig Fantasie und wenn man sich darauf einließ, konnte man durchaus sich auf einen anderen Teil der Erde wiederfinden.

Flo hingegen frischte seinen Kenntnissstand in Sachen Fußball auf. Er leidete wirklich etwas.

Im Cloud Forest erwartete uns ein Wasserfall. Den aus Beton gegossenen Tower konnte man wie ein Rondel von oben nach unten begehen.

Zum Schluss gab es Räume die unsere aktuelle Umweltsituation darstellten und eine Prognose wie es bis 2100 aussehen könnte. Ein mehr als abschreckendes Szenario. Was wir mitunter aus unserer Reise mitnehmen. Speziell durch Thailand (Plastikveschwendung/Müll ins Meer), kann die Bedeutung des Umweltschutzes nicht hoch genug gehalten werden!

Wir hatten Hunger und beschlossen im Stadtviertel Chinatown dem Abhilfe zu schaffen.In einem kleinen Restaurant wo man uns am Anfang mitteilte „no English“ speisten wir. Und ohne dass es auf der Speisekarte stand, noch dass ich es orderte oder für nötig empfand bekam ich Reis zu meinem Gericht. Danach erkundeten wir noch das Viertel und ich kaufte mir einen chinesischen Mantel für Fasching. Ha! So früh war ich noch nie dran.Nach Chinatown folgte Little India. Wir stellten uns das farbenprächtig mit vielen Bars und Restaurants vor. Leider fanden wir nur geschäftige Menschen in einem großen Markt vor.Deshalb ließen wir das Viertel schnell hinter uns gingen auf einen Absacker Bier in das gestrige Viertel zurück und haben den lauen Abend genossen.

Tag 29 – Abschied mit Hindernissen

Ach ja – Abschied nehmen von der Insel, wiedereinmal…Singapur wartet.

Mittlerweile routinemäßig machten wir uns fertig und packten alles in die Rucksäcke…da es gestern Abend etwas später wurde, bringen wir den Roller eben heute früh zurück – so der Plan!!!

Ich hab mich auf den Weg gemacht um Roller+Helme zurückzubringen. Wollte nur kurz in den Laden rein, dann kam das Böse erwachen: 09:00 AM öffnet der Laden erst. Big Problem, Flug geht um 09:55 und um 09:15 mussten wir eingecheckt sein – zeitlich sauknapp, aber die große Kacke ist…mein Pass ist als Pfand hinterlegt – ohne Pass ist einchecken ein NoGo.

Tja, der Puls stieg a bissal, was tun…anrufen beim Verleiher? Geht aber keiner ran. Ok, erstmal wieder zurück zum Hotel und mit Vroun die Lage besprochen, noch wars erst kurz vor 7. Nun noch der Rezeption bescheid geben ob die den Motorbike-Typen zwischenzeitlich erreichen können und kurz noch Frühstücken frühstücken!

Auch das Hotel hatte leider kein Glück. Was jetzt? Das Taxi zum Flughafen kommt gleich und der Roller ist immer noch da und der Ausweis nicht, ZEFIX!

Joaa, Plan B:

Vroun macht sicht mitm Taxi und den Rucksäcken zum Flughafen auf und ich mitm Roller hinterher. Versuchen anschließend irgendwie einzuchecken, dann Roller zurückbringen und mitm Hotelshuttle (fährt erst ca ab 09:00) wieder zum Flughafen: Ok – Lets go, Vroni ins Taxi und ich durch Samui hinterher.

Am Flughafen dann die Enttäuschung – 0No Checkin without Passport! Und wer um 09:15 nicht eingecheckt ist fliegt nicht mit….umbuchen kostet 200$

Plan C, ich wieder rauf aufn Roller und einfach hoffen dass der Kerl früher ranrauscht. Im 5 Minutentakt hab ich bei ihm angerufen, WhatsApp geschrieben und „zart“ an der Türe geklopft. Es war 08:45 und hab gedacht, es wird eben teuer. In dem Moment fuhr der Bursche aufn schwarzen Roller vor.

Er gelacht…“Hello my friend“ und Handshake, soweit war ich noch dabei. Dann hab ich kurz das Wort ergriffen und in verständlichem Thaienglish erläutert: Hurry up my friend jetzt. Need my passport – flight goes in few minutes. Er nur oooohhh, und uuuuuiiihhh. Ok, sagte ich 500 Baht for you if you drive me to Airport (anders wärs nicht mehr möglich gewesen, Auto kommt nicht so schnell durch!!!). Er ahh, fivehundret!?!? Ich zeigte ihm den Schein, dann gings rasant…wir legten die Helme beiseite er legte noch den Rucksack ab und dann fetzten wir los. Gleichbein paar Autos überholt – passt dachte ich, so schaffmas.

ABER im gleichen Moment wurde ich wieder kaasig – wir ham den Ausweis nicht geholt. Ich schrie nur Passport – darauf hat er glei d’Schleif nei khaut.

You wait here…alone I’m quicker. Ok – Recht hat er und grundsätzlich sind die kleinen Thais mit de braunen Augen ja a vertrauenswürdig;).

So stand i da wie bstellt und ned abkholt…ohne Ausweis, ohne 500 Baht…ohne Geld – na Bravo habe grad dacht. Nach 5 Mins war er dann doch wieder da, mim richtigen Ausweis!

Aiso gasgeben war agsagt, wir ham auf der Fahrt im fließenden Verkehr etliche Autos/Roller/Minibusse überholt oder uns einfach beim abbiegen irgendwo dazwischen druckt. War ok, aber jeden Tag wär des nix…

Was soll ich sagen, aufa 09:10 am Flughafen eingelaufen (Parkticket fürn Flughafen haben wir ausgelassen – sind an der Schranke und den Fahrzeugen einfach vorbei) – Vroun war schon am Schalter und so hamma den Checkin Just-in-time unterbrocht. Was nun: A Bier schodt nia…

…danach gings durch den beschaulichen Freiluft-Airport von KoSamui und ins Flugzeug – 3 Stunden später: Ankunft Singapur

Des is dann eine andere Welt. Generell welche Superlativen Singapur alles bietet, aber am Changi gings scho los.

Mit der S-Bahn (ab jetz immer MRT) gins ins Hotel. So übersichtlich und einfach wie die Öfis hier sind, Hut ab.

Im Hotel war erstmoi kurzes Powernapping ogsagt….oder doch Schlafen.

Wir haben dann versucht erste Eindrücke zu sammeln – aber die Stadt hat uns so gecacht, dass wir neben dem Hotelpool und Stadtblick

noch gleich einen Abendspaziergang durch Kampong-Glam und Umgebung haben folgen lassen.

Eine Ecke war dermaßen stimmungsvoll – Livemusik – dass wir uns noch eine Absacker genehmigten.

Highlight waren Tacos mit Guacomole. Was is da Besonderes? Werds ihr euch vllt. fragen: Erst wurde ein Mörser an den Tisch gebracht, dann die Zutaten für die Guacomole und dann wurde die direkt am Tisch zubereitet. Alles frische Zutaten und so hat es dann auch geschmeckt!

Gute Nacht.

Tag 28 – Rollertour 2.0

Guten Morgen Koh Samui! Der letzte Inseltag und unser letzter ganzer Tag überhaupt in Thailand brach an. Die visumsfreie Zeit läuft mit 30 Tagen aus. Wir hatten Tag 28. Flo verzichtete auf Omlette“ mit allem“ heute morgen beim Frühstück. Es gab Omlette only with cheese and bacon. Die gestrige Portion lag ihm den ganzen Tag doch ordentlich im Magen. Mit Lord Helmchen an Board ging es Richtung Strand. Immerhin gibt es noch einige zu sehen. Zuvor mussten wir aber noch den Roller auftanken lassen, was diesesmal dokumentiert wurde.

Anschließend ging es zum Lamai Beach. Der Sand war zwar gröber als die gestrigen, dafür schön sauber und das Wasser war klar. Überall Rund um Samui gibt es Quallen. An diesem Teilabschnitt muss es wohl besonders schlimm sein, da es sogar einen abgetrennten Bereich zum Baden gab.

Nach einer Runde dösen inkl. Peeling für die Haut und Baden gings weiter zum Grandfather’s / Grandmother’s Rock.

War jetzt nicht megaspannend. Auf den Weg hierher hatten wir einen richtigen Supermarkt entdeckt, wo wahrscheinlich auch Thais für ihre Familien einkaufen. Ich persönlich liebe es in ausländische Supermärkte zu gehen und dort zu schlendern. Man entdeckt soviel Neues! Somit fuhren wir zurück, um dort mal reinzuschnuppern.

Der Supermarkt war wie eine Metro gestaltet. Rucksack vorne an der Info abgeben, Voucher bekommen und rein in den „Kühlschrank“.

Und was wir dann sahen verschlug mir die Sprache.

Lebendige Krebse, Krabben usw. in Plastikkübel. Die Fleischabteilung ersparten wir euch an dieser Stelle.

Nach dem Supermarktbesuch inkl. Flo’s Mehlspaß hats mich schon wirklich gefrohren. Wir wollten mindestens einmal die Insel auf der Ringstraße umrunden. Also fuhren wir weiter. Es dämmerte schon ein wenig und wir erhielten endlich unseren gewünschten Sonnenuntergang. Dafür machten wir spontan an einer lauschigen Bar die direkt zw. Straße und Strand sich befand halt und genossen die tolle Atmosphäre.

Einen Sonnenuntergang und zwei Getränke später fuhren wir weiter, denn auch der Hunger machte sich bemerkbar. Wir kehrten in Fishermans‘ Village ein. Früher tatsächlich mal ein kleines Fischerdorf nun eine Resortmeile mit Strandpromenade. Zugegeben, hier hätte es uns auch gefallen eine Unterkunft zu haben. Es gab sogar Freiluftkino am Strand. Wir kehrten in einem tollen zweistöckigen Restaurant ein, was oben Netze (wahrscheinlich für Kinder) im Boden gespannt hat. Mega!

Und so setzten wir zum letzten Stück der Rundfahrt an bis zu unserem Hotel. Tagesziel: Inselumrundung ✔

Tag 27 – Beach Tour mit ‚Lord Hellmchen‘ und Kultur

Sodala, nachm Ausflugtag gehts heute an die Erkundung von KohSamui bzw…bissl rumcruisen mim Roller und „chillen“…wie man so sagt.Vorher Frühstück im Hotel, fragt mich die Kellnerin wie ich mein Omlett will…“mit allem“ fragt sie. Ich „Ja“…Cheeseomlette kann nicht soviel sein??? Dann kommen zum Omlette dazu, eine areidige Wiener, ein Schinken(puhh, wer kennt den abpackelten Zeig des 2 Wochen abgelaufen ist und die Verpackung aber schon 3 Wochen auf ist…) und Bacon. Des war a Pfund….aber gegessen wurde es auch, hat ordentlich satt gemacht.Jedenfalls Roller geholt…und heute…Überraschung, mal mit Helm. Der Verleiher riet uns dazu um keine unötige Strafe zu kassieren. Ich gab Vroun einen Helm, drehte mich nur kurz ab von ihr….als ich wieder zu ihr blickte war sie weg…und „Lord Hellmchen“ (Anmerkung, Figur aus Spaceballs) stand auf einmal da:

Jedenfalls gings dann los…ab zum Beach No.1 – Chaweng Beach.

Auf dem Weg kam uns ein Tempel unter mit haushohen Gottesbildern untern. Links ran und rein gschaut, wahrscheins der letzte Tempel in Thailand. War nochmal eine schöne Sache – wobei das interessanteste der Teich war, hier hats nur so gewurlt vor lauter Waller…brutal!!!

Danach ging es an den ersten Strand. Nur dass wir zuerst keinen Zugang haben finden können, fanden wir semitoll. Hotelanlagen eine nach der anderen, ohne Lücke zum Strand.Ein Holländer hat uns dann mit durchgeschleust. Der Strand war toll…weißer Sand, Meer…diverse Bars und Beachclubs – eher der Strand wo was los ist.Wir lagen dann so da…da hörten wir es…Beste Werbebeschallung – vom Meer her: Tonight…MuaiTai…Best Boxing…usw und das in Dauerschleife.Suuuuper. Und wer kennts noch – StreetfighterII von Nintendo…Finishingmove von Ryu oder die Laute wenn einer zu Boden geht….Suuuuper!!! Jedenfalls fuhr das Boot auf und ab und auf und ab.

Jeder Tag, der kein Ab- oder Anreisetag war, spielte die Uhr keine Rolle. Die Natur war für uns eher eine „Richtlinie“. So auch heute. Es fing ein wenig zu tröpfeln an und somit suchten wir uns bei den vielen Locations ein lauschiges Plätzchen um etwas zu Essen. Ganz ehrlich, mittlerweile Stand uns langsam aber sicher das Thaiessen bis Unterkannte Oberlippe und so gings immer häufiger in „Hauptsache-Nicht-Thai“…wie z.B. gute alte Itaker!!!

Wir beschlossen den nächsten Strand anzufahren….aiso wieder zurück, den Weg den wir gekommen waren – denkste. Eine kleine Thaifrau stand dann plötzlich da und fragte: „RoomNo?“…wir nur so „NixRoom – just want to road“…aber pfiffkaas, die Kleine lies uns nicht durch.Dann find mal da einen weg – gabs einfach nicht, 15 Anlagen weiter sind wir einfach durch eine durchmarschiert!SilverBeach war der nächste Strand – für uns die Strandperle auf Samui!!! Klein, übersichtlich nicht überlaufen mit nettem Restaurant und tollem Strand sowie Meerzugang. Leider wars schon etwas später und wir konnten nur mehr kurz verweilen – schön wars.

Heimwärts gings dann quer durch die Insel. Bergauf, bergab. Es roch wie bei uns zu Hause am Abend, wenn man mit dem Rad einen Feldweg fährt. Herrlich!!!

Fast keine Häuser – während am Strand eigentlich immer Dörfer die Gegend säumen ist im inneren – nix! Hi und da ein Haus…dazwischen steht wieder einsam und verlassen ein Wasserbüffel. Mortzviecher san des! Und dann wieder moi ein Thaifoodladen mit Gasolinverkauf….aus Whiskeyflaschen – 40 Baht die Flasche! Jedenfalls wars eine angenehme Fahrt im grünen Inselinneren mit schönen Einblicken!Nachm duschen gings wieder auf Restaurantsuche….wir liefen die Straße entlang und dann stand da ein Mexikanerladen – cooles Ambiente, puristisch eingeräumt aber sofort ‚mega‘! Aiso rein da, weil Hunger und durscht groß nachm ganzen Tag Strand waren. Und was sollen wir sagen, das essen war herborragend Burritos für Vroun und Nachos für mich, die waren so schnell weg dass wir fast noch die Teller mit aufgegessen hätten!

So ließen wir den heutigen Abend ruhig ausklingen!

Tag 26 – Marine Park und Die Welt ist ein Dorf

Tja, der heutige Tag steht ganz unter dem Motto Ausflug gebucht – die Füße weit von sich strecken und um nix kümmern müssen.

Bereits pünktlich um 0715 wurden wir vom Shuttle abgeholt und zum Pier gebracht. Gechillte Anfahrt im Minibus(….man beachte die Verbotszeichen…).

Der Bootszustieg war schon lustiger…ein Eisengestell mit Brettln ging vom Pier aufs Boot, vorab bekam jeder Passagier noch in bester Massenabfertigungsmarnier noch ein Makerl (rot/grün) verpasst.

Ehe wir uns versahen legten wir ab und wurden direkt vom Guide in bestem Thai-Englisch begrüßt :). Der Tagesablauf wurde angesprochen – jetzt wurde auch die Bedeutung der Makerl klar (rot = Kajak / grün = keines).

Jedenfalls roch/stank es auf dem Boot nach Benzin, wie ein alter Mofavergaser…aber es passte!

Wir konnten dann aufs Oberdeck – gute Abwechslung, denn dort lagen Matten die zum hinlegen einluden! Die Chance packten wir beim Schopf und machten es uns gemütlich – während ich noch eine Mütze Schlaf nachholte, hat bei Vroni der Wellengang das Wohlbefinden etwas geschmälert (… a bissl bleich um die Nasenspitze wars).

Nach dem Nickerchen wurden wir von einer deutschen Guidin in die Details des Tages eingewießen…Kajakhandling, wann wo hinlaufen und wann wo nicht hinlaufen.

Man merkte ihr an, dass Sie den Job schon länger macht…mit geschlossenen Augen predigte Sie alles gebetsmühlenartig runter – ABER, das ist nicht negativ gemeint, denn auf Ihre Art konnte Sie uns motivieren den Vorgaben auch Folge zu leisten…;)

》 …iiiiiimmer wiiiiiieder sind 2 oder 3 Helden dabei die das nicht beachten und dann ist das Geschrei groß.

》…wir gehören nicht zu den dummen…usw :-)))

Dann wars auch soweit, die Kajakfahrer wurden abgesetzt, während wir per Boot zum ersten Ankerplatz fahren durften (den Rückweg dürfen wir dann Kajaken).

Hier wurds dann, ja…knifflig…das einsteigen ins Longtail vom Boot war bei starkem Wellengang nicht einfach! So kams dass das Longtail unter das Boot kam und ordentlich aus dem Gleichgewicht gebracht wurde….die Bootscrew war hektisch, aber es ging alles glatt….nur schnell weg vom Boot dachte sich auch der Longtailfahrer!

Und prompt geschah’s – wir kamen mit der Schraube in ein Ankertau einer Boje….nix ging mehr, da ganze Bua a Depp…so oder so ähnlich;). Irgendwie losmachen war die Devise….da wir noch zu nahe am Boot waren, war die Situation etwas heikel…irgendwie schafften wir es. Mit einem etwas größerem Buttermesser schnitt dann unser Bootsführer an der Schraube rum und versuchte das Tau (Metzger-Daumendick) zu cutten. Ach ja, wer steurt das Boot? Egal. Jedenfalls funktionierte die Schraube nicht mehr, auch nach dem lösen des Taus…vermutlich Antriebswelle…

Was nun, umsteigen? Ein 2. Longtail legte längsseits bei uns an und wurde mit Seilen festgezurrt – nix da, kurzer Hand wurden wir abgeschleppt 🙂 – alles unter Safetyfirst Gesichtspunkten.

Über einen schwimmenden Plastiksteg gings an Land – die Insel bot eine beschauliche Lagune…war ganz nett. Aber nicht zu vergleichen mit der vorherigen Action!

Schwimmen ist in der Lagune verboten. Bei genauerem Hinsehen wüssten wir auch nicht, wer das gerne tat. Denn der See bzw. das was wir sahen, war über und über voller Seeigel.

Die Welt ist ein Dorf!!! Lustig war – wir trafen zwei deutsche Mädels wieder, welche unseren Weg schon auf Ko Pha Ngan an dem Wasserfall, wo kein Wasser kam, kreuzten. So quatschten wir etwas…

Der Rückweg von der Lagune war wieder kurz und beschwerlich….die Treppenbauer in Thailand sind Künstler, steilere Treppen und höhere Stufen gibts sonst nirgends in einer Kombi!

Endlich durften wir Kajaken….Zweierkajak, Vroun und ich. Na Mahlzeit, ob das gut geht 😉

Gings auch, zwar wars nicht immer klar ob links oder rechts gerudert werden musste (ich sagte zwar rechts an…Vroni ruderte dann das andere rechts…aiso links), aber wir kamen trocken zur Aufsammelstelle. Naja, etwas feucht waren wir, mit den Rudern konnte man schon etwas Wasser dem Kajakbody zukommen lassen ;).

Zurück aufm Boot gabs dann Mittagessn – Curry, Reis, Kartoffel und Gemüse in bester Feldküchenzubereitung. Egal, Hunger hatten wir wie Sau…aiso rein damit.

Am Nachmittag stand Ziel 2 an: Aussichtspunkt übern Marinepark.

Es waren zwar nur ein paar hundert Meter, aber alles bergauf und ausschließlich Treppen. Thaitreppen, d.h. de Staffen waren Hüfthoch…ok ned ganz aber immer irgendwo zwischen normal und Hüfte.

Oben angekommen, wars dann aber die Plackerei schon wert, wir genossen ein paar Minuten den Ausblick. Leider nicht die Ruhe, denn hier rennen die Touris rauf wie das Vieh zur Schlachtbank. Egal ob alt, oder dick oder Kind…alle müssen da hoch…

Lacher, eine in die Jahre gekommene „Möchtegern-HeidiKlum“ die 123 Selfies machen musste und sich hat fotografieren lassen, dass ihre Orangenhaut nur nicht zu sehr zu sehen ist und gleichzeitig auch die Haare gut sitzen mussten…

Wir machten uns dann wieder an den Abstieg…war auch nicht ohne – schlau wie wir sind hatten wir nur FlipFlops an! Aber lief alles reibungslos – unten angekommen gings dann zügig aufs Boot – Wind kommt auf. Wir bemerkten es direkt beim Zustieg über den Steg, alles schwankte so, dass das bloße gehen nicht easy war.

Das zurückschippern zog sich dann eine gefühlte Ewigkeit – alles in allem merkte man es jedem an, dass der Tag etwas anstrengender war als ein reiner Strandtag. Zusätzlich war das Meer etwas rauher und das Boot schauckelte entsprechend besser.

Abends gings nur noch kurz ums Eck…“Italienisches Essen“ hatten wir übern TripAdvisor ausfindig gemacht…denkste, waren doch ein paar Meter mehr.

Dort angekommen waren wir die einzigen Gäste, störte uns aber nicht da der Hunger groß war und eine latente Müdigkeit sich breit machte.

Unspäktakuläres Essen – unspäktakulärer Abend…beim zurückgehen stellten wir fest dass der eigentliche Italiener genau 25m von unserem Hotel entfernt – entgegengesetzte Richtung – liegt. Gute Nacht 😉

Tag 25 – Taxicruiser und Wildwasserbahn

Doch noch gerädert von der letzten Nacht ließen wir es auch an diesem Morgen langsam angehen. Vor allem aber auch, weil das Taxi uns erst auf 11am von der Unterkunft abholte. So laßen wir noch ein wenig in der Hängematte und im Bett.

Vollgepackt mit allen sieben Sachen (oder vllt. doch nicht?) machten wir uns auf den Weg zur Fähre.

Wir saßen wie üblich auf der Ladefläche eines Pickups. Die Fahrerin war wohl eher der Meinung sie fahre einen flotten Sportwagen. So heizten wir über die kurvigen Landstraßen quer durch die Insel.

In ein paar Minuten legt die Fähre ab und wir sind noch nicht da!“

Als hätte die Rennbraut unsere Unterhaltung verstanden, kamen wir genau so an, dass ich von der Ladefläche zur Kasse jumpen konnte und wir als Letztes an Board gingen. Problem an der ganzen Sache. Ich hatte schon einen flauen Magen und jetzt noch eine Schiffsfahrt. Das bereitete mir Sorgen.

Auf nach Koh Samui!

Die Fahrt hatte es in sich. Es war ein heftiger Wellengang und es war ein kleines Schiff. So entpuppte sich das Ganze mehr als Wildwasserrafting! Wir saßen unten im Schiff. Das Wasser schweppte sogar von den „geschlossenen“ Fenstern herein. So stand ich Höllenqualen aus.

Ein Hund pisste sich vor Angst ins Höschen äh auf den Boden und zwei junge Mädls waren noch bleicher um die Nase als ich. Im Hintergrund hörte man immer wieder Leute grölen und Gläser klirren. Am Abend zuvor war Halfmoon-Party. Auch wir überlegten dort hinzugehen. Jedoch war der Eintritt mit 1500 Baht nicht gerade ein Schnäppchen. Zudem Taxi und natürlich die Getränke. Wahrscheinlich auch besser so, sonst hätte ich mir spätestens bei der Überfahrt den Abend nochmals durch den Kopf gehen lassen…

Endlich Land in Sicht!

Hello Koh Samui:

Das Hotel war dieses Mal fußläufig gut zu erreichen und wir machten ersteinmal ein wenig Rast in unserem neuen Heim, das von Unterkunft zu Unterkunft immer besser wurde.

Kurzer Lunch in einem Frühstückscafè wo man bis Abends um 6 noch ein Frühstücksei ordern kann. Hätten wir so etwas in Regensburg wäre das frühe sonntägliche Problem gelöst!

Für Flo gab es das obligatorische Curry und ’ne Coke.

Der Magen war gefüllt! Perfekt – so können wir uns die ersten Sehenswürdigkeiten vornehmen. Ziel: Big Buddha – die meistbesuchteste Attraktion der Insel.

Und schon leerte sich beinahe der Magen wieder! Wir mussten einen Fluss und einen Straßenzug passieren, so dass sogar die Müllverwertungsanlage kurz vorm Airport Muc nach Rosen und Veilchen duftet. Pfui deife! Das war sogar Flo zu viel.

Und so möchten wir jetzt kurz, aber ein Thema was uns am Herzen liegt, eingehen. Hochglanzprospekte, Buchungsportale, Instapost und Urlaubsbilder zeigen immer nur die wunderschönen Seiten von Thailand. Leider gibt es aber noch eine ganz andere.

Dieses Land ist verdreckt bis zum geht nicht mehr. Überall liegt Müll, Plastik zu benutzen und achtlos wegzuschmeißen scheint der letzte Schrei hier zu sein. Sagen wir an der Kasse, no bag, pls; werden wir ungläubig angesehen. Häuser verfallen zu Ruinen. Gegenstände, wie Toilettensschüssel, E-Geräte usw. bleiben einfach am Grundstück liegen und es stinkt einfach viel zu oft. Entweder nach der Stinkefrucht, Abgase oder allem anderen.

Wenn ich das sehe und riche, dann bekomme ich so eine Wut im Bauch. Und ich denke mir nun, jetzt erst recht! Jetzt werde ich noch mehr darauf achten, so wenig Müll wie möglich zu konsumieren und zu produzieren! ■■■ ENDE

Buddha war tatsächlich wie unser Reiseführer schrieb, ein Tourifänger der auch nur für diese erbaut worden ist.

Was viel cooler und beeindruckender war, waren diese Figuren. Alien, Predator und Co. lassen grüßen.

Nach unseren ersten Eindrücken der Insel gings ab zum Pool ins Hotel. In den grünen Pool wohlgemerkt. Ziemlich crazy diese Farbe für Fliesen auszuwählen.

So und nun das absolute Highlight! Ausm TripAdvisor erfuhren wir, dass das bestbewerteste Lokal der Insel nich weit von uns weg war. Es lag zwar hinterhalb der Stinkezone, aber das Risiko nahmen wir auf uns und wurden reichlich belohnt.

Seht selbst:

Das Ambiente im Supattra:

Das Dinner:

gemeinsame Vorspeise – Calamari

Hauptgang: Best Thai Krabben Curry ever (Testurteil Gurmet-Curry-Gaumen-Spezialist Flo)

Man beachte die unterschiedlichen Currfarben.

Gelb=LowLevel Spicy=me

Orange=ThaiSpicy=Flo

Die Bedienung fragte ihn beim ordern, ob er es wirklich so möchte. Es stellte sich heraus, es hatte wirklich Zunder und Flo kam das allererste Mal richtig ins Schwitzen.

Das wir an dem Abend viel Geld ausgeben, war uns bewusst. Dennoch mussten wir vor der Nachtischbestellung fragen, ob wir mit Kreditkarte auch bezahlen können.

… es folgte das Dessert:

Für mich gab es Toblerone Mouse mit Beeren Parfait.

Flo nahm eine thailändische Nachspeise. Und das war nicht der Klebereis mit Mango oder Banane in Kokosmilch. Auch seine heißgeliebten Nutella Thaicrepes konnten hier nicht mithalten. Es gab Bua Loi!

Kleine Kugeln aus Reis und Kartoffeln hergestellt. Sah aus wie die Cerealein Fruit Loops.


Für dieses köstliche Menü hätten wir auch gut und gerne die eine oder andere Nacht mehr im Norden Thailands verbringen können – Touriflecken sind einfach teuerer!

Tag 24 – Sunrise

Da unser Roller noch Gewehr bei Fuß stand, wollten wir die Gelegenheit nutzen und direkt zum Sonnenaufgang am Strand sein. Aufgang ist um 6:15…d.h. wir mussten 1 Stunde vorher raus aus den Federn – üble Zeit zum aufstehn.

Jedenfalls kamen wir mehr schlecht als recht auf die Beine und sausten einmal quer über die Insel. Nun hat der Spruch schlafende Hunde wecken für uns eine ganz andere Bedeutung, denn bei der frühmorgentlichen Tour weckten wir wirklich sämtliche Hunde auf die noch am Straßenrand seelenruhig gepennt haben. Ziel war ein netter Strand an der Ostküste 》Tipp vom Hotel. Wärend der Fahrt wurde es langsam heller und wir freuten uns. Nach ein paar Minuten hofften wir nur noch was vom Sonnenaufgang zu sehen, da es sehr schnell heller wurde. Mit Rekordverdächtigen 30 Minuten Fahrzeit sind wir am Strand eingetroffen und waren auch die Einzigen. Klar es war ja auch noch inhimmelherrgottsfrüh! Leider ließ uns auch die Sonne alleine. Die Wolken ließen keinen direkten Sonnenaufgang zu. Irgendwie scheinen wir kein Glück zu haben.

Nur der Strandhund begrüßte uns und ging mit uns ein paar Meter.

Wir machten das Beste daraus und suchten noch den kleinen Strand den keine Sau kennt…klar dass den keiner kennt, über ein altes Holzgestell, durch eine stillgelegte Bungalowanlage, durch ein Loch in einem Zaun über einen Trampelpfad…kamen wir dann doch an…Vroni sei Dank (…ich wär längst umgekehrt und wieder Heim ins Bett).

Ergänzung Vroun:

die genaue Gemütslage vom Flo lässt sich nur so zusammenfassen. Er musste früh raus (noch kein Problem), Sonne nicht da (oh böse Sonne), Weg nicht gleich gefunden (oh oh), Flo hat noch nichts gegessen (AUSIS!!)

“ Zefix – i hab keinen Bock mehr da rum zum kraxln. Wos is des für a Schmarn da. I geh jetzt zruck zum Roller.“

Tja und ich, ich liebe so geheime Wege zu entdecken und bin munter weiter drauf los marschiert. „Davon fahren wird er mir schon nicht. Wir suchen schließlich ein Abenteuer“

Und nach einigen Minuten kam er grimmig nach.

Ja dann warma da, ein verlassenes Fleckchen wars – aber bereits ab halb 8 strahlte die Sonne was ging…und ich hatte echt keine Muße das, ohne was im Magen zu haben, auszuhalten.

Das Wasser war herrlich…das Fleckchen schön, aber sonst war da nix. 2 Yoga-Sonnengrüßerinnen hatten sich noch eingefunden die sich ordentlich verrenkt hatten 😉

Wir packten jedenfalls unsere Sachen, brachten den Roller zurück und gingen gemütlich Frühstücken – Castaway…hieß das Cafe…wir waren auch die Einzigen aber das Essen war gut.

Ordentlich müde wie wir waren, gings noch kurz zum 7/11 und dann nochmal aufs Zimmer – schlaf nachholen!

Aus einer erfrischenden Dusche wär fast nix geworden – mitten unterm duschen kam plötzlich kein Wasser mehr, Dusche, Wasserhahn und Klospülung funztn nicht mehr.

Als wir dann an der Rezeption nachfragen wollten tat sich wieder was…aus dem Duschkopf kam wieder leben….Wasser.

Ein bisschen Bloggen am Nachmittag, ein Spaziergang zum Strand…dabei wollten wir wissen wie weit wir aufs Meer hinaus gehen konnten – jedenfalls haben wir den Versuch nach 15 Minuten Meereinwärts abgebrochen bzw. sind umgekehrt – das Wasser ging uns bis kurz über den Bauchnabel.

Das Highlight kam am Abend, ein paar Bier gabs noch am Strand bevor wir beim benachbarten Italiener einkehrten – der Franzose war bumvoll.

Wir bereuten es nicht, die Pizza war erste Sahne und das Ambiente war auch ganz ansprechend.

Als Nachtisch gab es für mich dann noch ein Tiramisu, Espresso für Vroun.

Aber die Livemusik ausm Nachbarlokal lockte uns doch rüber. Lokalwechsel, schließlich hatten wir noch unsere Willkommensgutscheine (Getränke) die unters Volk mussten.

Ja …und wenn wir scho da sind orderten wir noch den Schokokuchen mit flüssigem Kern, jeder Einen 😉

Irgendwie…muss ich sagen, entweder war der Tag zu lang oder zu heiß…aber in dem Drink war ordentlich Zunder (Schnaps) drinnen…auf einmal wars mit der flüssigen Muttersprache nicht mehr weit her – Gute Nacht;)

Tag 23 – Ko Pan Gnan by Roller

Den Tag ließen wir mal langsamer angehen. Ich trödelte so vor mich hin und kam nicht in die Gänge. Besonders wo wir wieder ein tolles Bad hatten. Da kann man Die Zeit schon übersehen. Und weil wir dann so spät dran waren, gab es nur noch auf der Veranda einen Muckefuck. Zum Leidweisen für Flo.

Unser Plan: wir leihten uns Roller aus, um die Insel zu erkunden und den Empfehlungen unserer Gastgeberin zu folgen. Das erste Ziel stand fest: Ein Wasserfall Mitten auf der Insel. So düsten wir los, um die ersten Eindrücke zu sammeln und stellten schnell fest, dass die zwei Inseln Ko Tao und Ko Pan Gnan nicht viel gemeinsam hatten.

Am Wasserfall angelangt die erste Enttäuschung. Der Wasserfall hatte kein Wasser.

So hätte es aussehen sollen:

Und so hat es ausgesehen:

Mit einem ordentlichen Anstieg hatten wir anschließend zu kämpfen und brachte unsere müden Knochen wieder auf Touren. Dafür wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt.

Hinab folgten wir den Rundwanderweg, welcher noch steiler und felsiger hinabführte. Wir kamen an den Wasserfall die für die Einwohner der Insel die Hauptwasserquelle darstellte vorbei.

Ein Rinnsal führte den Felsen hinunter. Wie erschreckend!!

Danach hatten wir uns eine Stärkung verdient und fuhren an die Ostküste. An einem schönen Strandresort gab’s leckeres Mittagessen und danach legten wir uns an den Strand.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf. Wir wollen ja nicht den Sonnenuntergang verpassen.

(Anmerkung – die Fotos sind überbelichtet…eigentlich sind wir schon „Neger“ ;))

Die 360° Bar hörte sich super an und das war sie auch. Chillige Muke, tolle Drinks (kein Essen: ja Flo hatte schon wieder Hunger) und einen Ausblick – Wow!!!!

Kamera stand bereit für das perfekte Sonnenuntergangsfoto! Leider verschwand die Sonne hinter den Wolken. Das war wohl nix mit Sunset!

Dann mussten wir aber los, bevor Flo vom Fleisch fällt. Via TripAdvisor haben wir ein Restaurant ausgesucht. Das schwierige daran war nur, wir fanden einfach nicht dorthin. Lt. Google waren Straßen zum Restaurant, wo keine waren. Bei einer vermeintlichen Durchfahrt ist uns auch noch der Roller aufgesessen. Durch den Hunger angetrieben, stellten wir den Roller einfach ab und gingen über ein Resort zum Strand. Vom Strand aus mussten wir ja hinkommen. Schließlich liegt das Restaurant auch am Strand. Ungläubig, ob da noch was kommt nahmen wir eine Treppe nach oben wo wir an einen Poolbereich kamen und ein paar Tische standen. Gelangweilte Kellner sprangen sofort auf und dachten wohl „endlich Gäste“. Es ist schon etwas seltsam komplett alleine in einem Restaurant zu sein. Als wir aufgegessen hatten, kamen tatsächlich noch Gäste. Aber das Highlight bescherrte uns eine französische Familie, die Mitten unter den Gästen im Pool schnorchelten. Ja schnorchelten. Wir sind extra noch länger geblieben, um das Schauspiel mitanzusehen. Danach ging es nur noch nach Hause und ins Bett. Wir waren bratfertig!

Tag 22 – Inselhopping2 Ko Pan Ghan

Tja, das war sie nun – unsere Zeit auf Tao. Ein bisschen Wehmut macht sich breit – naja, nicht so richtig denn ans Aufstehen haben wir nicht viele Gedanken verschwendet.

Irgendwann wurde uns klar…ok, wir müssen alles zusammenpacken, Taxi organisieren, Fähre buchen, Frühstücken und die Fähre auch erwischen….während dem Packen wurde es uns klar: Frühstück ist nicht mehr – irgendwie fehlte uns eine Stunde.

Jedenfalls warma nachm Taxitransfer (Ladefläche offener Pickup) kurz vorm Pier – die Fähre hatten wir noch im Resort gebucht.

Auf dem Weg dorthin fanden wir einen hervorragenden Sandwichstand – zum Frühstück gabs fette Chicken- bzw Veggi-Sandwiche.

Einchecken zur Fähre…@its best, wie man es sich in einer Banenrepublik vorstellt….die roten Sticker rechts, die linken Sticker links….Mitte freihalten…usw. Das ganze im Sand bei strahlendem Sonnenschein.

Ach ja – Mittagessen war noch nicht gesichert…nochmal kurz 2 Sandwiches geholt (Anmerkung, Vroun orderte diesmal Senf…in Erwartung einer Honeymoustard-Sauce aus dem FourSeasons oder wo a immer sie dachte zu sein – bekommen hat sie Senf aus der gelben Flasche…;)).

Anmerkung Vroun: wie? Nicht so wie bei Subway? Und einen Schokocookie gab es auch nicht.

Anyway, die Fähre lies erstmal eine dreiviertel Stunde auf sich warten – im Wartebereich (Kayak am Strand) machten wir es uns gemütlich…während andere auf Baumwurzeln saßen…

Die Fährfahrt kannten wir – um der Sonne zu entgehen, die brannte heute ordentlich, blieben wir unter Deck.

Wir nutzten die Zeit um eine Unterkunft – L’Alcove – zu buchen. Sah mehr als ordentlich aus! Noch in der Fähre kam der Taxischacherer vorbei….“Where you stay?“ fragte er…dann hatten wir a scho den Transfer im Sackal!

Angekommen auf Koh Pan Ngan gings ganz zügig – wir hatten einen weiteren Aufkleber, neben der Fähre, fürs Taxi bekommen…und wurden zu den wartenden Taxis durchgewunken.

Taxifahrt war schnell vorbei – ein herzlicher Empfang im Alcove etwartete uns. Vermutlich wars die Chefin, eine junge hübsche Französin, die uns eincheckte und den Bungalow zeigte! Daneben gab Sie uns noch eine Karte von PanNgan mit – auf welcher Sie uns noch ihre Hotspots…beschaulicher Privatstrand, 360Bar, Wasserfall, Viewpoints… aufzeigte. Top Service.

Um der Mittagshitz auszuweichen beschlossen wir erstmal die Bungalowveranda unter Beschlag zu nehmen – wir mussten diese zwar mit der Hauskatze teilen, was wir aber gern taten! Chillen heißt das dann 😉

Nachmittags machten wir uns auf den Strand zu erkunden – ewig seicht war dieser an der Stelle wo wir uns befanden. Wir gingen im knietiefen Meer auf eine vorgelagerte Insel…bzw schlichen den Strand entlang – auch hier wars sehr schön.

Wir wurden auf die Freeway Reggea BeachBar aufmerksam, bei Bier und Cocktail wollten wir hier den Sonnenuntergang abwarten. Der Sonnenuntergang ist tückisch, denn meist befinden sich Wolkenmassen am Horizont (so auch diesmal), welche mal mehr mal weniger den Sonnenuntergang stören. Tat aber der herrlichen Stimmung keinen Abbruch.

Fürn Abend nahmen wir uns vor das resortzugehörige Restaurant zu besuchen… Französisch Essen, mal was anderes.

Jedenfalls hat das Restaurant alle Erwartungen übertroffen, Livemusik Feuershow und das Essen (TheButchersChoice = Steak + Schokokuchen mit flüssigem Kern) waren vom Feinsten – die Rechnung bestätigte dies :).

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