Tag 23 – Ko Pan Gnan by Roller

Den Tag ließen wir mal langsamer angehen. Ich trödelte so vor mich hin und kam nicht in die Gänge. Besonders wo wir wieder ein tolles Bad hatten. Da kann man Die Zeit schon übersehen. Und weil wir dann so spät dran waren, gab es nur noch auf der Veranda einen Muckefuck. Zum Leidweisen für Flo.

Unser Plan: wir leihten uns Roller aus, um die Insel zu erkunden und den Empfehlungen unserer Gastgeberin zu folgen. Das erste Ziel stand fest: Ein Wasserfall Mitten auf der Insel. So düsten wir los, um die ersten Eindrücke zu sammeln und stellten schnell fest, dass die zwei Inseln Ko Tao und Ko Pan Gnan nicht viel gemeinsam hatten.

Am Wasserfall angelangt die erste Enttäuschung. Der Wasserfall hatte kein Wasser.

So hätte es aussehen sollen:

Und so hat es ausgesehen:

Mit einem ordentlichen Anstieg hatten wir anschließend zu kämpfen und brachte unsere müden Knochen wieder auf Touren. Dafür wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt.

Hinab folgten wir den Rundwanderweg, welcher noch steiler und felsiger hinabführte. Wir kamen an den Wasserfall die für die Einwohner der Insel die Hauptwasserquelle darstellte vorbei.

Ein Rinnsal führte den Felsen hinunter. Wie erschreckend!!

Danach hatten wir uns eine Stärkung verdient und fuhren an die Ostküste. An einem schönen Strandresort gab’s leckeres Mittagessen und danach legten wir uns an den Strand.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf. Wir wollen ja nicht den Sonnenuntergang verpassen.

(Anmerkung – die Fotos sind überbelichtet…eigentlich sind wir schon „Neger“ ;))

Die 360° Bar hörte sich super an und das war sie auch. Chillige Muke, tolle Drinks (kein Essen: ja Flo hatte schon wieder Hunger) und einen Ausblick – Wow!!!!

Kamera stand bereit für das perfekte Sonnenuntergangsfoto! Leider verschwand die Sonne hinter den Wolken. Das war wohl nix mit Sunset!

Dann mussten wir aber los, bevor Flo vom Fleisch fällt. Via TripAdvisor haben wir ein Restaurant ausgesucht. Das schwierige daran war nur, wir fanden einfach nicht dorthin. Lt. Google waren Straßen zum Restaurant, wo keine waren. Bei einer vermeintlichen Durchfahrt ist uns auch noch der Roller aufgesessen. Durch den Hunger angetrieben, stellten wir den Roller einfach ab und gingen über ein Resort zum Strand. Vom Strand aus mussten wir ja hinkommen. Schließlich liegt das Restaurant auch am Strand. Ungläubig, ob da noch was kommt nahmen wir eine Treppe nach oben wo wir an einen Poolbereich kamen und ein paar Tische standen. Gelangweilte Kellner sprangen sofort auf und dachten wohl „endlich Gäste“. Es ist schon etwas seltsam komplett alleine in einem Restaurant zu sein. Als wir aufgegessen hatten, kamen tatsächlich noch Gäste. Aber das Highlight bescherrte uns eine französische Familie, die Mitten unter den Gästen im Pool schnorchelten. Ja schnorchelten. Wir sind extra noch länger geblieben, um das Schauspiel mitanzusehen. Danach ging es nur noch nach Hause und ins Bett. Wir waren bratfertig!

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten