Tag 24 – Sunrise

Da unser Roller noch Gewehr bei Fuß stand, wollten wir die Gelegenheit nutzen und direkt zum Sonnenaufgang am Strand sein. Aufgang ist um 6:15…d.h. wir mussten 1 Stunde vorher raus aus den Federn – üble Zeit zum aufstehn.

Jedenfalls kamen wir mehr schlecht als recht auf die Beine und sausten einmal quer über die Insel. Nun hat der Spruch schlafende Hunde wecken für uns eine ganz andere Bedeutung, denn bei der frühmorgentlichen Tour weckten wir wirklich sämtliche Hunde auf die noch am Straßenrand seelenruhig gepennt haben. Ziel war ein netter Strand an der Ostküste 》Tipp vom Hotel. Wärend der Fahrt wurde es langsam heller und wir freuten uns. Nach ein paar Minuten hofften wir nur noch was vom Sonnenaufgang zu sehen, da es sehr schnell heller wurde. Mit Rekordverdächtigen 30 Minuten Fahrzeit sind wir am Strand eingetroffen und waren auch die Einzigen. Klar es war ja auch noch inhimmelherrgottsfrüh! Leider ließ uns auch die Sonne alleine. Die Wolken ließen keinen direkten Sonnenaufgang zu. Irgendwie scheinen wir kein Glück zu haben.

Nur der Strandhund begrüßte uns und ging mit uns ein paar Meter.

Wir machten das Beste daraus und suchten noch den kleinen Strand den keine Sau kennt…klar dass den keiner kennt, über ein altes Holzgestell, durch eine stillgelegte Bungalowanlage, durch ein Loch in einem Zaun über einen Trampelpfad…kamen wir dann doch an…Vroni sei Dank (…ich wär längst umgekehrt und wieder Heim ins Bett).

Ergänzung Vroun:

die genaue Gemütslage vom Flo lässt sich nur so zusammenfassen. Er musste früh raus (noch kein Problem), Sonne nicht da (oh böse Sonne), Weg nicht gleich gefunden (oh oh), Flo hat noch nichts gegessen (AUSIS!!)

“ Zefix – i hab keinen Bock mehr da rum zum kraxln. Wos is des für a Schmarn da. I geh jetzt zruck zum Roller.“

Tja und ich, ich liebe so geheime Wege zu entdecken und bin munter weiter drauf los marschiert. „Davon fahren wird er mir schon nicht. Wir suchen schließlich ein Abenteuer“

Und nach einigen Minuten kam er grimmig nach.

Ja dann warma da, ein verlassenes Fleckchen wars – aber bereits ab halb 8 strahlte die Sonne was ging…und ich hatte echt keine Muße das, ohne was im Magen zu haben, auszuhalten.

Das Wasser war herrlich…das Fleckchen schön, aber sonst war da nix. 2 Yoga-Sonnengrüßerinnen hatten sich noch eingefunden die sich ordentlich verrenkt hatten 😉

Wir packten jedenfalls unsere Sachen, brachten den Roller zurück und gingen gemütlich Frühstücken – Castaway…hieß das Cafe…wir waren auch die Einzigen aber das Essen war gut.

Ordentlich müde wie wir waren, gings noch kurz zum 7/11 und dann nochmal aufs Zimmer – schlaf nachholen!

Aus einer erfrischenden Dusche wär fast nix geworden – mitten unterm duschen kam plötzlich kein Wasser mehr, Dusche, Wasserhahn und Klospülung funztn nicht mehr.

Als wir dann an der Rezeption nachfragen wollten tat sich wieder was…aus dem Duschkopf kam wieder leben….Wasser.

Ein bisschen Bloggen am Nachmittag, ein Spaziergang zum Strand…dabei wollten wir wissen wie weit wir aufs Meer hinaus gehen konnten – jedenfalls haben wir den Versuch nach 15 Minuten Meereinwärts abgebrochen bzw. sind umgekehrt – das Wasser ging uns bis kurz über den Bauchnabel.

Das Highlight kam am Abend, ein paar Bier gabs noch am Strand bevor wir beim benachbarten Italiener einkehrten – der Franzose war bumvoll.

Wir bereuten es nicht, die Pizza war erste Sahne und das Ambiente war auch ganz ansprechend.

Als Nachtisch gab es für mich dann noch ein Tiramisu, Espresso für Vroun.

Aber die Livemusik ausm Nachbarlokal lockte uns doch rüber. Lokalwechsel, schließlich hatten wir noch unsere Willkommensgutscheine (Getränke) die unters Volk mussten.

Ja …und wenn wir scho da sind orderten wir noch den Schokokuchen mit flüssigem Kern, jeder Einen 😉

Irgendwie…muss ich sagen, entweder war der Tag zu lang oder zu heiß…aber in dem Drink war ordentlich Zunder (Schnaps) drinnen…auf einmal wars mit der flüssigen Muttersprache nicht mehr weit her – Gute Nacht;)

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten