Tag 30 – Flowerpower

Googelt man nach Singapur und sieht sich einige Bilder an, kommt als erstes das berühmte Hotel Marina Bay Sands mit dem beeindruckenden Infinity Pool und gleich darauf folgen Bilder über Gardens of the Bay. Es erinnert ein wenig an den Film Avatar.

Der Park stand ganz oben auf meiner Wishlist. Gesagt getan. Am Morgen erzählte ich Flo, was uns das Vergnügen ca. kosten wird. Seine Antwort darauf: „was für Blumen anschauen, müssen wir auch noch zahlen?“ Yip und gar nicht so wenig, denn es gab verschiedene Gewächshäuser. Wir entschieden uns die Fantasy World, das recht neu aufmachte, den Flower Dome und den Cloud Forest anzusehen. Den Skywalk ließen wir noch aus, denn Abends ist dieser mit der Lightshow beeindruckender. Bevor wir uns volle Dröhnung Flowerpower gaben, brauchten wir noch eine Stärkung und sind in die Shopping Mall vom Marina Bay Sands. Zwar kitschig, trotzdem irgendwie lustig- eine Gondel fährt durch einen Teil der Mall. Bei Starbucks, das einzige Cafè wo man sich wohl was leisten kann, holten wir uns schnell noch einen Happen.

Danach ging es für uns 5 Stunden lang durch die Flora von Gardens of the Bay. Kreative Arrangements, Wasserspiele, ein Aquarium mit den giftigsten Fröschen der Welt und ein 4D Kino erwarteten uns in der Fantasy World. (Anmerkung Mann…eigentlich nur Bleame und Fresch…und noch mehr Bleame!!!)

Danach erwarteten uns, oh Überraschung, noch mehr Blumen, Sträuche und Bäume im Flower Dome. Das Gewächshaus war in Kontinente aufgeteilt. Mit ein wenig Fantasie und wenn man sich darauf einließ, konnte man durchaus sich auf einen anderen Teil der Erde wiederfinden.

Flo hingegen frischte seinen Kenntnissstand in Sachen Fußball auf. Er leidete wirklich etwas.

Im Cloud Forest erwartete uns ein Wasserfall. Den aus Beton gegossenen Tower konnte man wie ein Rondel von oben nach unten begehen.

Zum Schluss gab es Räume die unsere aktuelle Umweltsituation darstellten und eine Prognose wie es bis 2100 aussehen könnte. Ein mehr als abschreckendes Szenario. Was wir mitunter aus unserer Reise mitnehmen. Speziell durch Thailand (Plastikveschwendung/Müll ins Meer), kann die Bedeutung des Umweltschutzes nicht hoch genug gehalten werden!

Wir hatten Hunger und beschlossen im Stadtviertel Chinatown dem Abhilfe zu schaffen.In einem kleinen Restaurant wo man uns am Anfang mitteilte „no English“ speisten wir. Und ohne dass es auf der Speisekarte stand, noch dass ich es orderte oder für nötig empfand bekam ich Reis zu meinem Gericht. Danach erkundeten wir noch das Viertel und ich kaufte mir einen chinesischen Mantel für Fasching. Ha! So früh war ich noch nie dran.Nach Chinatown folgte Little India. Wir stellten uns das farbenprächtig mit vielen Bars und Restaurants vor. Leider fanden wir nur geschäftige Menschen in einem großen Markt vor.Deshalb ließen wir das Viertel schnell hinter uns gingen auf einen Absacker Bier in das gestrige Viertel zurück und haben den lauen Abend genossen.

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