Tag 29 – Abschied mit Hindernissen

Ach ja – Abschied nehmen von der Insel, wiedereinmal…Singapur wartet.

Mittlerweile routinemäßig machten wir uns fertig und packten alles in die Rucksäcke…da es gestern Abend etwas später wurde, bringen wir den Roller eben heute früh zurück – so der Plan!!!

Ich hab mich auf den Weg gemacht um Roller+Helme zurückzubringen. Wollte nur kurz in den Laden rein, dann kam das Böse erwachen: 09:00 AM öffnet der Laden erst. Big Problem, Flug geht um 09:55 und um 09:15 mussten wir eingecheckt sein – zeitlich sauknapp, aber die große Kacke ist…mein Pass ist als Pfand hinterlegt – ohne Pass ist einchecken ein NoGo.

Tja, der Puls stieg a bissal, was tun…anrufen beim Verleiher? Geht aber keiner ran. Ok, erstmal wieder zurück zum Hotel und mit Vroun die Lage besprochen, noch wars erst kurz vor 7. Nun noch der Rezeption bescheid geben ob die den Motorbike-Typen zwischenzeitlich erreichen können und kurz noch Frühstücken frühstücken!

Auch das Hotel hatte leider kein Glück. Was jetzt? Das Taxi zum Flughafen kommt gleich und der Roller ist immer noch da und der Ausweis nicht, ZEFIX!

Joaa, Plan B:

Vroun macht sicht mitm Taxi und den Rucksäcken zum Flughafen auf und ich mitm Roller hinterher. Versuchen anschließend irgendwie einzuchecken, dann Roller zurückbringen und mitm Hotelshuttle (fährt erst ca ab 09:00) wieder zum Flughafen: Ok – Lets go, Vroni ins Taxi und ich durch Samui hinterher.

Am Flughafen dann die Enttäuschung – 0No Checkin without Passport! Und wer um 09:15 nicht eingecheckt ist fliegt nicht mit….umbuchen kostet 200$

Plan C, ich wieder rauf aufn Roller und einfach hoffen dass der Kerl früher ranrauscht. Im 5 Minutentakt hab ich bei ihm angerufen, WhatsApp geschrieben und „zart“ an der Türe geklopft. Es war 08:45 und hab gedacht, es wird eben teuer. In dem Moment fuhr der Bursche aufn schwarzen Roller vor.

Er gelacht…“Hello my friend“ und Handshake, soweit war ich noch dabei. Dann hab ich kurz das Wort ergriffen und in verständlichem Thaienglish erläutert: Hurry up my friend jetzt. Need my passport – flight goes in few minutes. Er nur oooohhh, und uuuuuiiihhh. Ok, sagte ich 500 Baht for you if you drive me to Airport (anders wärs nicht mehr möglich gewesen, Auto kommt nicht so schnell durch!!!). Er ahh, fivehundret!?!? Ich zeigte ihm den Schein, dann gings rasant…wir legten die Helme beiseite er legte noch den Rucksack ab und dann fetzten wir los. Gleichbein paar Autos überholt – passt dachte ich, so schaffmas.

ABER im gleichen Moment wurde ich wieder kaasig – wir ham den Ausweis nicht geholt. Ich schrie nur Passport – darauf hat er glei d’Schleif nei khaut.

You wait here…alone I’m quicker. Ok – Recht hat er und grundsätzlich sind die kleinen Thais mit de braunen Augen ja a vertrauenswürdig;).

So stand i da wie bstellt und ned abkholt…ohne Ausweis, ohne 500 Baht…ohne Geld – na Bravo habe grad dacht. Nach 5 Mins war er dann doch wieder da, mim richtigen Ausweis!

Aiso gasgeben war agsagt, wir ham auf der Fahrt im fließenden Verkehr etliche Autos/Roller/Minibusse überholt oder uns einfach beim abbiegen irgendwo dazwischen druckt. War ok, aber jeden Tag wär des nix…

Was soll ich sagen, aufa 09:10 am Flughafen eingelaufen (Parkticket fürn Flughafen haben wir ausgelassen – sind an der Schranke und den Fahrzeugen einfach vorbei) – Vroun war schon am Schalter und so hamma den Checkin Just-in-time unterbrocht. Was nun: A Bier schodt nia…

…danach gings durch den beschaulichen Freiluft-Airport von KoSamui und ins Flugzeug – 3 Stunden später: Ankunft Singapur

Des is dann eine andere Welt. Generell welche Superlativen Singapur alles bietet, aber am Changi gings scho los.

Mit der S-Bahn (ab jetz immer MRT) gins ins Hotel. So übersichtlich und einfach wie die Öfis hier sind, Hut ab.

Im Hotel war erstmoi kurzes Powernapping ogsagt….oder doch Schlafen.

Wir haben dann versucht erste Eindrücke zu sammeln – aber die Stadt hat uns so gecacht, dass wir neben dem Hotelpool und Stadtblick

noch gleich einen Abendspaziergang durch Kampong-Glam und Umgebung haben folgen lassen.

Eine Ecke war dermaßen stimmungsvoll – Livemusik – dass wir uns noch eine Absacker genehmigten.

Highlight waren Tacos mit Guacomole. Was is da Besonderes? Werds ihr euch vllt. fragen: Erst wurde ein Mörser an den Tisch gebracht, dann die Zutaten für die Guacomole und dann wurde die direkt am Tisch zubereitet. Alles frische Zutaten und so hat es dann auch geschmeckt!

Gute Nacht.

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  1. Avatar von Maurice

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