Um 8 Uhr morgens wurden wir abgeholt. Im Umphang House lernten wir die übrigen Teilnehmer der Tour kennen. Eine Portugiesin, eine Chinesin und die restlichen Mädls allesamt aus Deutschland. Sie machten hier ein Volontariat. Nachdem die Bank im Ort geöffnet hatte, konnten wir auch wirklich an der Reise teilnehmen. Es ging mit dem Schlauchboot den Fluss entlang. Beeindruckende Steinformationen, Pflanzen und auch ein paar Affen konnten wir entdecken.


Zwischenstopp bei einem Ableger des Flusses. Es war einfach wie der Fluss nur braune Brühe. Hier hatte das Wasser Badewannentemperatur. Wenig unsicher, ob man hier wirklich rein sollte entschloss ich mich aber dann doch es auszuprobieren, schließlich soll es ein Abenteuer werden.

Ganz vorsichtig, denn wer weiß was da alles drin schwimmt, „genossen“ wir das kleine Bad bevor es wieder weiter Flussabwärts ging. Da es in den letzten Tagen sehr viel und stark geregnet hat, war das Wasser nicht nur brauner als sonst, sondern es knickten auch viele Bäume um. Was die Fahrt etwas interessanter machte – nur nebenbei…ein Baum konnte nur passiert werden indem alle Insassen im Boot untertauchten und die Köpfe (natürlich keine Helme) einzogen.


Nach der ca. 3 stündigen Bootstour legten wir an. Aßen in einem Felsvorsprung unser Mittagessen und liefen anschließend zum Camp. Dort durften wir unser Zelt für die Nacht aufbauen.


Oleg – Zelten juhu – das haben wir seit unseren Jugendtagen nicht mehr gemacht und Flo und ich waren auch nur semibegeistert.

Nun ging es durch den Dschungel zum Wasserfall. Hier riet uns der Guid Flip Flops anzuziehen.
Anmerkung Flo: Mit im Gepäck sind Vronis „Heilige Birkenstock“…die nicht „dreckig“ werden dürfen – nach 10m – richtig Meter nicht Kilometer – datschte Sie in eine Matschpfütze und der rechte Schuh war Sternvoidreck!!
Die Flora und Fauna ist der Wahnsinn.



Es ist so laut im Wald, dass ein Benzin-Rasenmäher wohl leise dagegen ist.
So nun aber endlich. Der schönste Wasserfall des Landes liegt zu unseren Füßen und war so gar nicht am Schönsten. Es rauschten braune Wassermassen tosend hinunter. An Schwimmen war überhaupt nicht zu denken. Selbst die Aussichtsplattform stand unter Wasser. Wir machten das Beste daraus. Auf sich wirken lassen, Fotos machen und dann … eigentlich wäre diese Zeit für’s Baden am Wasserfall da. Flo hats dann abbekommen und ich hab ihn de ganze Zei bissl dratzt. Hätte er nicht das ganze Bargeld dabei gehabt, bin ich mir sicher, er wäre nicht verschont geblieben, im Wasser/Matsch mit mir zu fighten. Die Wasserfluten luden nur so zum Herumtollen ein.




Recht durchnässt kamen wir zurück ins Camp. Dort hätte uns nur eine kalte Dusche erwartet, auf die wir dann doch gerne verzichteten.
Abends spielten Flo und ich dann Schafkopf. Okay er versuchte mir das Schafkopfen beizubringen. Also wie war das mit Wenz, Solo, Geier etc? Lt. Verhaltensregeln wäre es nicht erlaubt gewesen. Auch ein, zwei Maßen Bier waren nicht gern gesehen. Es hat sich wohl nie ein Bayer hierher verirrt?!?!

Nach ein paar späteren Runden UNO ging es dann für uns alle ins Bett äh in den Schlafsack – quer – längs hatte Flo nicht Platz ..
