„Klopf, klopf“ 15 Stunden später, es war kurz vor Mittag, weckte uns die Reinigungskraft. Huch, jetzt aber schnell. Mit der S-Bahn zu den Piers, um dann in ein Boot zu steigen, den Fluss hinauf zur Anlegestelle des Königspalastes, das war der Plan. Und hey! Es klappte!


Hier mussten wir uns noch etwas zum Anziehen kaufen. Schulterfrei und kurze Hosen waren im Areal Grande Palace nicht erlaubt. Flo’s Hose hielt ganze 5 Minuten bis schon das erste Loch drin war und als wir raus kamen, konnte man noch erahnen, dass dort einmal Nähte waren. Eine gute Hausfrau könnte sie flicken…


An der Kasse wurden wir dann zur Attraktion. Eine Chinesin flippte förmlich aus und wollte unbedingt ein Selfi mit uns. Yan, 24 Jahre jung, war alleine unterwegs und so kam es, dass wir den Palast gemeinsam erkundeten.

Was für imposante Bauten, Tempel und Anlagen! Man kam aus den Staunen nicht mehr raus.








Nach diesem Musthave an Sightseeing wollten wir querfeldein die Altstadt erkunden und gingen durch einen Park wo der Ausgang auf sich warten lies.
Angetrieben von Hunger und Durst folgten wir einer kleinen Klog (künstlich angelegte Wasserwege, welche heute nicht mehr benutzt werden). Nun sahen wir, wie die Menschen in Bangkok zum Teil leben und kamen schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und wie gut es uns geht.



Auf einer Hauptstraße wieder angelangt, luden unzählige Tempel rechts und links zum Bestaunen ein. Unser Ziel war der Golden Mounten.







Da es zum „Frühstück“ leider keinen Kaffee gab, hielten wir auf den Heimweg an einer der vielen Starbucks an. Um dann einen überteuerten Kaffee Medium, welcher sich als Espresso mit viel Wasser herausstellte, zu trinken. Ich habe ihn einfach nur genossen und war happy. Entlang der vielbefahrenen Straße in der Rushhour sahen wir Menschen beim Zumba tanzen zu. Wir schwitzen schon vom Nichtstun und das zusehen alleine hat uns schon gereicht. Von weiter Ferne sahen wir das Hotel Siam@Siam und erspähten eine Skybar. Im Aufzug nach oben lernten wir Anette und Marco aus Leipzig kennen. Die beiden und mehrere Cocktails waren unser Begleiter für die nächsten Stunden Mitten in der atemberaubenden Skyline Bangkoks.




So, jetzt aber wirklich ins Hotel. Wäre da nicht doch der eine Fischmarkt gewesen, welchen wir am Vortag schon passierten. Eine Station vor Nana stiegen wir aus, um den Rest zum Hotel zu laufen und hofften auf einen leckeren Mitternachtssnack. Volltreffer! Frisch gegrillter Fisch, Papayasalat und Kokosnusswasser. Was für ein Abendmahl. Wir speisten wir in einem 5 Sterne Restaurant nur auf Abenteuer-Weise eben.







Jetzt aber ins Hotel. Immerhin müssen wir in den Rhythmus kommen. Wäre da nicht noch der eine Nightmarket. Nach einer Runde über den Markt schlugen wir doch final die Richtung zum Hotel ein.



Völlig k.o. aber richtig glücklich schliefen wir bei gemütlichen 27 Grad ein.
-Vroun-