Tag 14 – Ende mit oder ohne Schrecken

Nach einer ultimativ erholsamen Nacht wachten wir wie Dornröschen auf. Wir machten uns aufm Zimmer noch zwei Muckefuck. Flo’s Anmerkung dazu „versteh ich das Richtig, das war dein Frühstück?“ Yip – ich war noch so voll von gestern, dass an Essen gar nicht gedacht werden kann. Mit der Schnellbahn ging es dann nach Chinatown. Es hatte frühmorgens um 10:00 Uhr schon über 35 Grad. Auf den Weg dorthin machte uns ein Mann auf zwei Warane aufmerksam. Was für Viecher und mitten in der Stadt.

Nachdem er uns noch erklärt hat, wie am besten unser Tag zu gestalten sei und wir dankend sagten, dass unser Plan anders aussieht, dampfte er beleidigt ab.

Chinatown, wie nicht anders erwartet, war wuselig. Noch mehr Menschen und noch mehr Essen.

Was aber sehr positiv auffiel: es roch nicht unangenehm!

Flo hatte bereits seinen Magen zuerst mit einer Art Rohrnudel mit Vanille fürs Frühstück beschwichtigt und ich glaub keine halbe Stunde drauf gab es dann für ihn Mittagessen. Das erste Mal im richtigen Thai-Style aus der Tüte.

Ich war mega happy als ein Kaffeestand tatsächlich frische Bohnen mahlte und durch einen Siebträger ließ.

Nachdem wir viel genug gesehen hatten (Anmerkung Flo: es war saueng auf den Straßen und überall wuselten kleine Thais, musste aufpassen dass i keinen „datritt“) fuhren wir mit den Öfis zum Busterminal. Von A nach B dauerte es dann doch nochmal ne gute Stunde und ich hatte Durst. So wie Flo unleidig wird, wenn er Hunger hat, so verhält sich bei mir die Sache mit dem Trinken. Die gekaufte 0,5 Liter Wasserflasche war in null Komma nichts leer.

So nun aber ab nach Pak Chong mit den gekauften 1. Klassetickets.

Der Bus hatte breitere Sitze und wir bekamen Wasser und einen Snack.

Nach einem Nickerchen von Flo waren wir unserem Ziel auch schon sehr Nahe.

(Anmerkung…Orakel-Flo: Irgendwo in der Magengegend hatte er das Gefühl dass der Bus uns nicht ans Ziel bringt….wir ham Maps gestartet und unsere Positon gecheckt…20 Minuten bis PakChong… mal schauen und beobachten)

Und dann kommts: der Bus fuhr vorbei! Nachdem ich dann dem Busfahrer darauf aufmerksam gemacht habe, dass wir nach Pak Chong müssen und er auf Thai mir zu verstehen gab, dass er nach weiß wo ich hin weiterfuhr kam die „Stewardess“. Sie fragte wo hin wir wollen. Dann diskutierten die zwei vorne wild rum, wobei das Wort Pak Chong das einzigste war, was wir verstanden.

Nochmal nach vorne zeigte ich ihr auf Google Maps wo wir hin wollten. Die zweite Ausfahrt haben wir bereits auch verpasst. Eine haben wir ja noch. Gespannt und nervös saß ich auf meinen Sitz. Das gibt es ja nicht, dieser xxx von Busfahrer fuhr bei der letzten Möglichkeit auch noch vorbei. Ich stürmte nach vorne und sagte ihr, sie soll uns jetzt aussteigen lassen!!! Was sie dann auch machte. Mitten auf der Autobahn, wo mehrere Rastanlagen wenigsten waren, saßen wir nun da.

Ich rief Mike an, Deutscher dem unsere nächste Unterkunft gehört. Mit seiner und der Hilfe einer freundlichen Thailänderin dann noch, fand man raus, wo wir waren und es wurde uns ein Taxi geschickt. Wir sollten uns am Straßenrand hinstellen. Wunderbar! An einer vierspurigen Autobahn. Wunderbar!

In der Wartezeit sah man einige Kuriositäten. Rollerfahrer, die die entgegengesetzte Richtung fuhren. Ein Songthaew, das über und über mit Menschen darin, darauf und dahinter stehend besetzt war.

Zu guter letzt hielten tatsächlich auch noch einige Minivans um uns weiter nach Osten zu befördern.

Sehr froh waren wir, als ein schwarzer Pickup hielt und von Bobbys gesendet wurde.

Um 500 Bath erleichtert bezogen wir unsere neue Unterkunft.

Eh schon völlig am Ende von der Reise kam dann noch das i-Tüpfelchen. Flo hielt die Türe zu und ich kam nicht mehr aus dem Badezimmer raus. Als er dann aufmachte stürmte ich raus und catchte ihn in das gegenüberliegende Bett! Mit mir war nicht mehr gut Kirschen essen.

Es hat sich dann rausgestellt, dass die Türe etwas klemmt. Okay my mistake! (Anmerkung Flo…war das schon das letzte mal, dass sich Vroni eingesperrt hat???;))Noch schnell was essen und einen Film im Bett. Am nächsten Tag mussten wir gaaaanz früh aufstehen, denn es ging in den Dschungel.

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