Tag 15 – Elefanten, Affen und Co.

Boah! Dieser Wecker und dann auch noch um 5:30 Uhr! Wir wachten in einem rosa Häuschen, in rosa Bettwäsche auf. Und rosa Handtücher hingen im Bad. Mei sche!

Heute ist Dschungel angesagt. Wildlife pur. Kurz noch zum Frühstück und schon ging es, mal wieder auf der Ladefläche eines Pickup’s, in den Khoa Yai Nationalpark. Zusammen mit zwei Franzosen und drei Spanier und unserem Guid erkundeten wir den ganzen Tag zusammen die Fremde Natur.

Peter, der ‚Hauskäfer‘, begrüßte uns gleich am Eingang.

Als erstes mussten wir Gamaschen gegen Blutegel anziehen. Nice.

Dann ging es auch schon los. Seht am besten selbst:

Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus

Nach der Dschungelwanderung ging es auf einen Lunch. Es gab wiedermal Reis und ich kann ihn einfach nicht mehr sehen. Morgengruß von den Thais heißt übersetzt „heute schon Reis gegessen?“ NOT

Zudem konnten wir uns dort frisch machen, Schuhe putzen!! und die Gamaschen ablegen, weils nun endlich zu den Wasserfällen ging. Hoffentlich schöner als der Letzte.

Und tadaaa – hier waren sie. Top!

Als wir vom zweiten Wasserfall zum Pickup zurückkamen, war unser Guid schon total nervös und aufgelöst. Die Elefanten kamen raus. Mit einem Affenzahn fuhren wir durch den Dschungel. Kurz vor der Ankunft streckte unser Guid den Kopf vom Fenster raus und schrie nach hinten. Ich bin so dermaßen erschrocken, dass ich auf die andere Seite flog und prompt das kleine Mädchen mitnahm. Alle nahmen es lustig. Dann ging alles ganz schnell. Wir rannten schnell zum Ufer, pirschten leise von Fleck zu Fleck und dann warteten wir. Währenddessen waren wir nicht alleine. Affen über uns auf den Bäumen beschmissen uns mit Nüssen, wahrscheinlich weil sie diesesmal nicht die Attraktion waren. Ich suchte Schutz unter Flo. Das hat lustig ausgesehen. War aber nur für mich lustig. Zudem kamen die Mücken und nicht nur die Mücken. Wir hatten Blutegel an unseren Beinen. Wähhhh

Und dann war er auf einmal da. Rammte Äste um, die ihm im Weg standen suchte sich einen Weg mit seinem Rüssel ans Wasser. Wie wundervoll einen Elefanten in freier Wildbahn zu sehen. Im Zoo gehen wir so selbstverständlich daran vorbei, aber hier. Unbeschreiblich!

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten